Engagement als Stellschraube - Die „EnergieFabrik“
Die “Görlitzer Kornbrennerei und Spiritusfabrik” von 1858 mit seiner neoklassizistischen Fabrikantenvilla ist ein architektonischer Schatz - nicht nur der Görlitzer Industriegeschichte.
Sie ihrer Tradition folgend wieder als Produktionsstandort und technischen Vorreiter ihrer Zeit zu entwickeln, ist nicht nur unser selbstgestecktes Ziel sondern Herzensangelegenheit, denn nur so bleiben kulturelle Identität einer Region und das Wissen vergangener Generationen erhalten und vor allem nachvollziehbar erlebbar!
Eine anspruchsvolle Aufgabe, die nur gemeinschaftlich bewältigt werden kann. Daher haben wir uns als Verein konzeptionell zum Ausformen verschiedener sich ergänzender und doch auch eigenständig tragender Bausteine entschlossen, die im Verbund entsprechender Partner realisiert werden sollen.
Zu ihnen gehören unter anderem:
- Das Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien und Kulturguterhalt mit dem Demonstrations- und Veranstaltungsbereich
Der ideenfluß e. V. ist Hausherr der Koordinator dieses Kompetenzzentrums,
dessen Sitz sich ebenfalls in der Villa Hagspihl befindet.
Das Wissens um die Endlichkeit des “Erdölzeitalters” und die Dringlichkeit des wirtschaftlichen Erhalts von Denkmalen begründete im August 2005 das “Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien und Kulturguterhalt”. Es ist namensgebend für unser Projekt der Vitalisierung der Kornbrennerei. Es vereinigt den ressorcenschonenden Umgang der Energie mit dem Erhalt von Kulturgut - der Fabrik. Das Gründungsgrenium bilden der Energiesparverein Ostsachsen e.V.- Bautzen, der Fundacja Kultury Ekologicznej Schloß Czarne-Jelenia Góra, die Klimaschutzagentur Görlitz/Zgorzelec, der SAPOS e.V. und der ideenfluß e.V.
“Kulturguterhalt durch Umweltschutz!”
Unterdessen ist seit 2005 das Netzwerk der Kooperationen und Partnerschaften gewachsen:
Zum Thema des Kulturguterhalts haben sich Experten und Fachleute nicht nur aus Polen sondern auch aus Tschechien zusammengefunden. Derzeitarbeiten wir mit Vertretern aus Liberec und Bogatynia an einem Memorandum zur Entwicklung des ländlichen Raumes im Dreiländereck. Neben der Industriekultur, die uns insbesondere interessiert, sollen auch die Themen Umgebindearchitektur, Handwerk und der Einsatz Erneuerbarer Energien zur Klimaschonung einbezogen werden.
Passend zu diesen Themen können sich inzwischen auch Leute mit Platzbedarf für Büros, Werkstätten und Ausstellungsbereiche in der EnergieFabrik beim Eigentümer bewerben.
Weitere Module befinden sich in der Entwicklung und sollen unter anderem in Form von Bildungs- und Ausstellungsbereichen thematisch die Gesamtkonzeption abrunden und bereichern.